Ratgeber und häufig gestellte Fragen

Erste Hilfe bei Nasenbluten:
Maßnahmen:

1. Nase vorne fest für 10 Minuten zusamendrücken,
2. Kaltes Tuch oder Eisbeutel in den Nacken legen,
3. Blutdruck messen

In den meisten Fällen blutet ein Äderchen im vordersten Bereich der Nasenscheidewand, deshalb kommt die Blutung durch Zusammendrücken der Nasenflügel zum Stillstand. Wenn die Blutung nicht steht, suchen sie einen Arzt auf. In dringenden Fällen außerhalb der Ordinationszeiten, am Abend oder an Wochenenden können sie die HNO Ambulanz des Landeskrankenhauses Feldkirch aufsuchen.


Erste Hilfe bei Ohrenschmerzen
Maßnahmen:

1. Wärme lindert Ohrenschmerzen: Bettflaschen oder Rotlicht können eine Besserung bringen.

2. Wenn die Ohrmuschel bei Druck auf den Gehörgang schmerzt, handelt es sich meist um eine Gehörgangsentzündung, welche gehäuft im Sommer beim Baden entsteht. Tropfen Sie essigsaure Tonerde ( Burrowsche Lösung ) mehrfach täglich in den Gehörgang- in jeder Apotheke erhältlich,

3. Schmerzmittel: Paracetamol oder Diclofenac- Beipackzettel lesen und auf Allergien achten!

4. Wenn der Gehörgang wenig schmerzt, häufig auch ein Schnupfen besteht, dann ist eine Mittelohrentzündung die häufigste Diagnose. Nehmen Sie ein Schmerzmittel ein, Nasentropfen 3x täglich in beide Nasenlöcher eintropfen, bei Nichtbesserung Arzt aufsuchen.

5. Zwiebelwickel: Zwiebeln fein würfeln, im Mikrowellenherd erwärmen, in ein Tuch einschlagen und um die Ohrmuschel legen, mit einem dicken Handtuch abdecken.

Plötzlicher Hörverlust:
Die häufigsten Diagnosen: Ohrenschmalz, Tubenkatrarrh =Erkältung mit Flüssigkeit hinter dem Trommelfell , Hörsturz. Suchen Sie einen Arzt auf, häufig kann Ihr Hausarzt oder der Dienstarzt weiterhelfen. Ein etwaiger Hörsturz ist ein Eilfall aber kein Notfall, ein Therapiebeginn innert 24-36 Stunden begünstigt die Prognose.


Häufige Erkältungen:
Mit Beginn der kalten Jahreszeit nehmen Schnupfen, Husten und fieberhafte Infekte wieder zu.

Tipps zur Vorbeugung:
Temperaturwechsel trainieren: Wechselduschen oder Sauna
Bewegung durch Spazieren oder leichtem Sport
psychische Belastung und Dauerstress mindert die Abwehr
ausgewogene Ernährung mit Obst, Gemüse, Fisch, gelegentlich Fleisch, Vollkornprodukte Vitamin A und C, Zink und Selen sind in diesem Zusammenhang wichtig ausreichend Flüssigkeitszufuhr von 2 Liter am Tag


Ist Botox-Toxin gefährlich?
Botulinum Toxin ist ein vom Bakterium Clostridium Botulinum abgesondertes und gereinigtes Protein. Dank seiner therapeutischen Wirkung findet es seit 15 Jahren Anwendung in der Medizin. Selbst bei Kindern wird bei diversen muskulären Erkrankungen Botox in 5-10 fach höherer Dosis als in der Faltentherapie eingesetzt. Grundsätzlich können immer unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Zu den am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, eine vorübergehende Senkung des Augenlids, eine Rötung der Einstichstelle oder kurzdauernde grippeartige Symptome. Derartige Nebenwirkungen sind kurzdauernd und vorübergehend. Botox-Toxin darf nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei neuromuskulären Erkrankungen angewendet werden.